Cowboystiefel verbreiten sich immer mehr. In so gut wie jedem Schuhschrank ist dieser Klassiker der Schuhmode heutzutage zu finden. Sowohl Mann als auch Frau fühlen sich anscheinend mehr und mehr zu dem Westernstil und damit auch zu den Cowboystiefeln hingezogen.
Ursprünglich war der Cowboystiefel ein Militärschuh. Beziehungsweise der Vorgänger des Stiefels war ein solcher. Erst ein findiger Amerikaner kam irgendwann auf die Idee, dass der von den Soldaten genutzte Schuh auch ideal für einen Cowboy wäre. Nach kleinen Anpassungen waren die Westernboots dann auch schnell kreiert. Die Vorteilhaftigkeit dieses Schuhwerkes, der effektive Schutz vor Pferdetritten und vor Schlangenbissen gepaart mit der Bequemlichkeit überzeugte dann schnell den gesamten Westen der USA und der Cowboystiefel war bald Gang und Gebe.
Seitdem hat der Westernstiefel allerdings eine recht große Wandlung vollzogen. Nur noch in einigen wenigen Teilen der USA wird er noch zur Arbeit auf dem Land genutzt. Und wohl nur noch in einigen Gegenden in Texas gilt er als Alltagsstiefel. Heutzutage ist er vielmehr ein beliebtes Modeaccessoire. Gerade die Beliebtheit bei den Europäern, die die Westernboots erst recht spät kennengelernt haben, ist ausschließlich durch modische Aspekte zu erklären. Viele europäische Designer greifen den Westernstil und damit auch den Cowboystiefel Jahr für Jahr in ihren Modeschauen auf und viele Modestores und insbesondere Schuhstores bieten diesen meist ganzjährig an. Europäer tragen damit so gut wie ausschließlich Cowboystiefel, weil sie diese einfach schön finden. Werden die teilweise sehr ausgefallenen Verzierungen und die besondere Form des Stiefels betrachtet, so ist dies auch verständlich. Der Cowboystiefel ist nun einmal nicht mit einem anderen Schuhwerk vergleichbar und ist und bleibt somit wohl auch stets etwas Besonderes. Mittlerweile scheint dies wohl immer mehr Menschen bewusst zu werden.



