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Von leger bis elegant: Der Faltenrock bleibt modern

Falten im Rock sind ein modischer Dauerbrenner. Je nach Stil kann es sich um gebügelte oder genähte Falze handeln, die an dem Kleidungsstück Akzente setzen. Je nach Art der Herstellung können Faltenröcke ganz unterschiedlich aussehen und ein Outfit prägen. Der College-Look zum Beispiel lebt nicht nur von Blazern und weißen Blusen, sondern auch von dem kurzen Faltenrock mit seinen gleichmäßigen, rundherum angeordneten Falten. Es gibt aber auch Faltenröcke, deren Stoff nur wenige Male umgeknickt wurde, die sehr schmal am Körper anliegen und durch die Falten mehr Bewegungsfreiheit bieten. Häufig werden diese, praktischen Zwecken dienenden Falten an einem Ende mit Applikationen verziert. Auch Stoffeinsätze – dem übrigen Material ähnlich – können in einem Faltenrock verarbeitet werden. 

Von Nähen bis Bügeln: Techniken zur Herstellung von Faltenröcken
Je nach Herstellungsmethode bleiben die Falze im Stoff unterschiedlich lang erhalten. Es gibt Faltenröcke aus Wirk-, Web- oder Strickplissee, die ohne chemische Zusatzmittel auskommen. Als Plissieren bezeichnet man die Technik, bei welcher der Stoff durch Pressen und den Einsatz von Chemikalien wie Harzen seine Form erhält. Bei Faltenröcken aus Kunstfasern ist der Effekt dauerhaft und übersteht viele Wäschen. Nähte hingegen sorgen auch bei Naturmaterialien dafür, dass der Faltenrock seinem Namen selbst nach vielen Waschgängen noch Ehre macht. Bügeln ist keine wirklich gute Möglichkeit, einen Faltenrock herzustellen – denn beim Waschen wird der Stoff wieder glatt. Übrigens lassen sich „echte“ Faltenröcke wesentlich einfacher bügeln, wenn Büroklammern die Knicke fixieren.

Falze im Stoff erhöhen den Tragekomfort eines Faltenrocks

Manche Falten haben sogar einen Namen: Die elegante und praktische Diorfalte wurde nach dem bekannten Designer benannt. Sie kommt bei schmalen Kleidern und Röcken zum Einsatz: Die hintere Naht des Kleidungsstücks wird vom unteren Saum an geöffnet, mit einem nach oben schmal zulaufenden Stoffeinsatz erweitert und so umgebügelt, dass der Falz im Stehen geschlossen bleibt und sich beim Gehen öffnet. Ein Faltenrock, der nach dieser Methode angefertigt wurde, betont eine schlanke Silhouette, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Die Kellerfalte befindet sich ebenfalls an der Rückseite eines Faltenrocks oder auch Herrenhemds und bietet ebenfalls einen höheren Tragekomfort. Der Stoff scheint dadurch, dass die Falze zueinander weisen, nach außen aufzuspringen. Das Gegenstück, die Quetschfalte, befindet sich häufig an den Seiten des Faltenrocks. Sie besteht genau genommen aus zwei einzelnen, in entgegengesetzte Richtungen zeigenden Knicken, welche die Stoffbahn zwischen den Falzen hochstellen.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 29. Januar 2009 und wurde abgelegt unter "Aktuelle Trends, Elegante Damenmode, Sportliche Damenmode". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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